Donnerstag, 8. Dezember 2011

Rezension: Quidditch im Wandel der Zeiten

(Joanne K. Rowling)

Klappentext
Falls Sie sich je gefragt haben, woher der Goldene Schnatz kommt, wie die Klatscher ins Spiel kamen oder weshalb auf den Umhängen der Wigtown Wanderers ein Fleischbeil prangt, dann brauchen Sie "Quidditch im Wandel der Zeiten". Diese Sonderausgabe ist der Nachdruck eines Bandes aus der Schulbibliothek von Hogwarts, den Quidditchfans täglich zu Rate zu ziehen.

Rezension
Ich als begeisterter Harry-Potter-Fan musste mir dieses Buch natürlich sofort kaufen, als es mir in die Hände gefallen ist. Es wird öfters in den sieben Hauptbänden erwähnt und enthält eine Menge Informationen zu dem beliebten Zauberersport. Ein im Grunde sinnfreies Buch zur netten Erweiterung des Harry-Potter-Wortschatzes und Wissensfeldes, das in jedem HP-Fan-Bücherregal stehen muss. Das Vorwort von Albus Dumbledore schafft eine nette Traumwelt-Atmosphäre, die einen total in die Zaubererwelt eintauchen lässt. Um die Zusammenhänge zu verstehen und nichts vorwegzunehmen sollte man alle sieben Bände gelesen haben.
Eine nette Idee, genau wie die anderen Zusatzbände. Hoffen wir auf mehr Schulbücher, um die Reihe zu vervollständigen! Wie wäre es mit Zaubertränken zum Nachmachen?

Ich gebe diesem Buch fünf von fünf Sternen.

Schriftsteller sein

Ich selber schreibe auch gerne und viel. Ich versuche mich an Gedichten, Geschichten und auch Romanen. Natürlich lässt sich sowas nicht aus dem Handgelenk schütteln. Aber das viele Bücherlesen hilft mir sehr dabei.

Immer, wenn ich darüber nachdenke, was es eigentlich heißt, Schriftstellerin zu sein, was man dafür tun muss, dann fallen mir spontan zwei Filmzitate ein. Sie lauten in etwa so:

"Du bist Schriftsteller, wenn du jeden Tag einen Satz schreibst. Du musst keinen Roman an einem Tag verfassen. Aber wenn du jeden Tag eine Zeile, einen Vers, einen Satz niederschreibst, sei es nur ein Wortspiel oder eine Phrase, so bist du Schriftsteller."
("Shortcut to Happiness")

"Der Mann schrieb einen Brief an den Autoren und fragte ihn, wie man denn ein Schriftsteller werden könnte. Er überlegte ein wenig, dann antwortete er ihm: 'Wenn du morgen aufwachst, und an das Schreiben denkst. Wenn du Tagsüber an das Schreiben und nichts anderes denkst. Wenn du abends einschläfst und ans Schreiben denkst. Und wenn du vom lauter ans Schreiben Denken dann auch vom Schreiben träumst. Dann bist du ein Schriftsteller. Wenn du es so willst, bist du ein Schriftsteller."
("Sister Act 2")

Diese beiden Zitate gefallen mir sehr gut. Ich finde, sie drücken sehr schön aus, was ich auch denke: Du musst nicht endlose Studiengänge hinter dich gebracht haben, um Schriftsteller zu sein. Schriftsteller sein kannst du nicht in der Schule lernen, nicht studieren, keine Kurse belegen. Du bist es dann, wenn du es beschließt und anfängst, zu schreiben.

Lena

Rezension: Getäuscht

(James Siegel)

Klappentext
Wie weit würden Sie gehen für einen Menschen, den Sie lieben?
Paul und Joanna wollen ein Baby. Sie fliegen nach Kolumbien, um ein Kind zu adoptieren. Was wie ein Märchen beginnt, wird zu einem Alptraum. Joanna und das Kind geraten in die Gewalt des Drogenkartells. Und Paul muss sich entscheiden: Seine Überzeugungen zu verraten. Ein Verbrechen zu begehen. Alles zu riskieren. Und dann geht die Sache schief...

Rezension
Ein Thriller der Extraklasse. Wer dieses Buch einmal zur Hand genommen hat, kann es nicht wieder beiseite legen. Allerdings ist das Buch nichts für Menschen, die zwart besaitet sind- nur echte Thrillerfans und Horror-Liebende sollten sich ranwagen. Ein Buch, bei dem selbst ich an meine Grenzen gestoßen bin. Doch genau das macht es aus: Die Grenze zwischen "Ich lege es lieber weg, weil es so gruselig ist" und "Ich kann es nicht beiseite legen, weil es so unglaublich spannend ist" ist hier wirklich perfekt ausgespielt. Lieber nicht abends anfangen zu lesen, denn ansonsten ist die Nacht damit gelaufen.
Die Geschichte ist wirklich gut konstruiert, es geschehen ständig neue Dinge, mit denen man nicht rechnet. Allerdings: Das Lesen und das damit verbundene Warten darauf, dass endlich alles gut wirt, wird wirklich belohnt! Ein Thriller, reichhaltig an Action und Spannung, sehr zu empfehlen. Allerdings erst für Jugendliche ab 16 und nicht gerade geeignet für Menschen, die gerade erst angefangen haben, die Welten der Thriller und des Horrors zu erkunden.

Ich bewerte das Buch mit fünf von fünf Sternen.

Rezension: Schwer verliebt

(Meg Cabot)

Klappentext
Zwei Dinge gehören anscheinend zusammen: Männer und Chaos! Daher hat Heather Wells entschlossen, beidem abzuschwören, denn der einzig wahre Freund einer Frau ist der Schokoriegel! Auch wenn sie bei dem attraktiven, aber romantisch völlig unterentwickelten Privatdetektiv Cooper Cartwright durchaus schwach werden könnte. Als jedoch eine Studentin im Wohnheim ermordet wird, stürzt Heather sich ins Ermittlungschaos- und kommt einem verrückten Mörder auf die Spur. Das kann eine Frau mit Witz, Mut und ein paar Pfunden zu viel zwar nicht erschüttern- wohl aber Cooper Cartwright...

Rezension
Das Buch ist ein witziger Kriminalroman mit Einschlägen in eine Liebesgeschichte. Es gehört zu einer Reihe von Meg Cabots Büchern, in der Heather Wells die Hauptfigur spielt und in einige Mordfälle verwickelt wird. Das Buch ist leicht wegzulesen, es ist sehr unterhaltsam und hat- wie es in einem guten Krimi der Fall sein sollte- einige Verwicklungen, die die Lösung des Falls spannend und unterhaltsam machen. Die Hauptfigur ist charakterlich sehr realistisch gestaltet, denn sie hat nicht nur mit dem Mord an einer ihrer Studentinnen zu kämpfen, sondern auch mit ihrem leichten Übergewicht und ihrer unerwiderten Liebe zu ihrem Mitbewohner Cooper Cartwright: Kleine Probleme des Alltags, die wir auch nur zu gut kennen und in die wir uns auch gut hereinversetzen können.

Ich gebe dem Buch vier von fünf Sternen als Bewertung.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Rezension: Die Party Queen von Manhattan

(Lauren Weisberger)

Klappentext
Glamour, Gucci und Champagner- und eine junge New Yorkerin mittendrin!
Wer würde nicht mit Bette Robinson tauschen: Der jungen Frau wird ein Job und New Yorks trendigster PR- und Event-Management-Firma angeboten- eine Arbeit, bei der es zur Stelenbeschreibung gehört, Cockteils zu trinken und Stars zu treffen. Der Job führt Bette aber nicht nur in die exklusivsten Clubs der Stadt, sondern eher zufällig auch in die Arme eines umschwärmten Playboys. Als sie ihr neues Leben in einer anonymen Klatschkolumne dokumentiert sieht, ahnt Bette allerdings, dass das Leben als Party Queen auch Nachteile hat...

Rezension
Das Buch, das dem Bestsellerroman "Der Teufel trägt Prada" (ebenfalls Lauren Weisberger) ziemlich nahe kommt. Ein sehr flüssiger Schreibstil, ein unterhaltsames Buch mit vielen witzigen Stellen, zum weglesen perfekt. Die Hauptfigur Bette wirkt sehr realistisch mit ihren Alltagsproblemchen, die auf einmal in ein ihr völlig unbekanntes Prominentenleben stürzt und damit nicht ganz zurecht kommt. An einigen Stellen ist es zum Totlachen, die Figurenkonstellation im Allgemeinen ist wirklich gut und unterstützt die Geschichte wie ein unsichtbares Netz.
An und für sich ein tolles Buch, allerdings wirklich von der Geschichte her ähnlich wie die meisten Bücher von Lauren Weisberger.
Ich empfehle das Buch für Mädchen ab 15 Jahren. Ein toller Frauenroman mit Happy End, der einem eine schöne Liebesgeschichte auf humorvolle Art darbietet.

Ich bewerte dieses Buch mit vier von fünf Sternen.